August 2018

Ein 16-Minuten-Video mit einer kompletten Begehung des Kerbensteiges von 2018 gibt es hier:

April 2018

Böhmischer Teil vom Kerbensteig teilweise unpassierbar

Durch die Sturmschäden im letzten Winter ist der Böhmische Teil vom Kerbensteig (Teil 4) teilweise unpassierbar geworden. Auf 200 Meter Länge, von der ehemaligen Bachbrücke an der Wolfsschlucht an bachaufwärts, liegen eine Menge umgestürzter Bäume, die schlimmste Stelle ist an der engen Stelle bei der Grenzmarkierung 26/16, dort ist der Pfad durch eine Hangrutschung von oberhalb der Felswand durch Erde und umgestürzte Bäume auf eine Länge von 20 Meter komplett verschüttet. Wer dort durch will, muß eine neue Extrem-Sportart beherrschen, nämlich Windbruchklettern.
Da hier in der Zone 1 durch die Nationalparkverwaltung auch nicht mehr aufgeräumt wird, werden sich wohl alle Kerbensteigbesucher mit dem Zustand dauerhaft abfinden müssen. Damit ist auch klar, daß die Qualität des Kerbensteiges langsam, aber sicher immer schlechter wird. Die Teile 1 bis 3 des Kerbensteiges sind aber von den Sturmschäden verschont geblieben.

Überwachung

Im Kerbensteig Teil 1, wenige Meter neben der ehemaligen Schönlinder Brücke, ist eine Wildkamera installiert. Sollen hier Tiere oder Menschen fotografiert werden? Die Wildkamera zeigt auffälligerweise genau in Richtung der letzten Meter des Abstieges vom Blau markierten Wanderweg runter zur Kirnitzsch.

Update 20.05.2018: laut Mitteilung eines Lesers ist keine Wildkamera mehr zu sehen. Augen offen halten lohnt sich also immer.

Malerarbeiten

Im 2. Halbjahr 2017 sind u.a. alle Grenzmarkierungen im Bereich Obere Schleuse über Kerbensteig bis Hinterdittersbach beidseitig der Kirnitzsch mit neuer weißer Farbe angepinselt worden, auch die Grenzmarkierungen, die nur übers Wasser erreichbar sind.
Das Paradoxe: kurz unterhalb der ehemaligen Schönlinder Brücke z.B. liegen viele umgestürzte Bäume, die nicht beseitigt werden und die auch teilweise die Kirnitzsch blockieren, die Grenzmarkierung 26/11 dort ist nur äußerst schwer erreichbar, aber man hat sich mit dem Farbeimer dorthin durchgekämpft.

Dazu kommt noch die dilettantische Ausführung der Arbeiten, denn bei einigen Grenzmarkierungen weicht die Farbe schon wieder wegen der Feuchtigkeit in der Kirnitzschklamm ab. Wer interessiert sich außerdem für die Grenzmarkierungen, ob die angemalt sind oder nicht, wo doch offiziell sowieso niemand dort hin darf?


Mai 2017

Baumbruch im Teil 1

Fotos von Baumbruch im unteren Teil der Abstiegsschlucht und an der Kirnitzsch unterhalb der ehemaligen Schönlinder Brücke. Ihrem Ziel, einen Urwald zu schaffen, ist die Nationalparkverwaltung hier ein Stück näher gekommen. Manche Baumstämme sind 20 Meter lang und einen halben Meter dick und liegen in der Kirnitzsch. Man darf gespannt sein, was damit beim nächsten Hochwasser passiert ...


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