Kerbensteig - Teil 1


Teil 1 besteht aus der Abstiegsschlucht zur Kirnitzsch hinunter und dem nördlichen Teil des Felsbandes.

 

Gesamtlänge: 132 m.

davon:

- Abstiegsschlucht 65 m bis Abzweig rechts (Abstecher bis zur Kirnitzsch zusätzlich noch 25 m).

- Felsband 67 m.


Blick vom blau markierten Wanderweg in die Abstiegsschlucht zur Kirnitzsch hinunter.

Ein Stück alte Treppe vom früheren Wanderweg im oberen Teil der Abstiegsschlucht.

Stufenfolge im mittleren Teil der Abstiegsschlucht.

Mittlerer Teil der Abstiegsschlucht. Hinter der Felskante in Bildmitte ist eine alte Inschrift CGP 1822.

Alte Inschrift CGP 1822. Rechts die Abstiegsschlucht.

Alte Inschrift CGP 1822 innerhalb einer Krone.

Größe der Inschrift 38 x 56 Zentimeter.

 

Die Inschrift könnte vom königlichen Straßenmeister Christian Gottfried Pöhlig aus Hinterhermsdorf stammen, der hier wahrscheinlich schon vor Erbauung des Kerbensteiges Wege ausgekundschaftet hat, auch rüber in Richtung Schwarzes Tor.

25 Meter vor der Kirnitzsch. Hier zweigt der Kerbensteig nach rechts zum Felsband ab, geradeaus gehts zur Kirnitzsch und etwas links zur ehemaligen Schönlinder Brücke.

Die ersten Meter nach dem Abzweig in Richtung Felsband.

13 Meter nach dem Abzweig. Das Felsband vom Kerbensteig mit 2 alten verrosteten Geländerstangen. Die rechte Felswand wurde zur Wegverbreiterung abgemeißelt.

Das Felsband mit den 2 alten verrosteten Geländerstangen.

Blick zurück, ungefähr in der Mitte vom Felsband.

Unter dem Steig eine 1 Meter breite Felsspalte, die durch Bodenerosion, Regen usw. immer weiter ausgewaschen wird.

Sollte diese Spalte sich in Zukunft noch mehr verbreitern, könnte hier für den Teil 1 ein ernsthaftes Problem entstehen.

Bewachsenes Felsband, rechts mit Meißelspuren an der Felswand. Links unten die Kirnitzsch. Kurz nach dem großen Baum hinten bei dem Felsüberhang ist der Teil 1 zu Ende.

2 Meter nach dem großen Baum ist der Teil 1 zu Ende. 

Kurz vor dem Ende vom Teil 1.

Das Ende vom Kerbensteig Teil 1. Hier war früher der Steig durch eine Mauer verbreitert, die leider eingestürzt ist. Die Unterbrechungsstelle ist 3,5 Meter lang. Auf der anderen Seite die Fortsetzung des Felsbandes vom Teil 2.  Der Felsüberhang ist sowohl rechts als auch oben abgemeißelt. 

Vorsicht an dieser Stelle am Rand, unter dem Gras (am unteren Bildrand) sind noch einige alte Mauersteine der ehemaligen Mauer, die auch noch einstürzen könnten (siehe auch Bild von gegenüber in Teil 2).

Blick vom Ende vom Teil 1 zur Kirnitzsch runter. Auf dem schmalen Felsband unten etwas rechts der Bildmitte war die Wegverbreiterungsmauer aufgesetzt, die eingestürzt ist.

Hier erkennt man, welche Mühe der Bau des Kerbensteiges gekostet haben muß, denn die Bauarbeiter konnten diese Mauer z.B. nur an Seilen hängend und gesichert am Felsen über dem Abgrund aufbauen.

Bis zur Kirnitzsch runter sind es 15 Meter.

Die kleine Höhle kurz vor dem Ende von Teil 1.

Blick zurück vom Ende vom Teil 1 zur markanten S-Kurve der Kirnitzsch unterhalb der ehemaligen Schönlinder Brücke.


An der Kirnitzsch  - auf Sächsischer Seite


Die Stelle der ehemaligen Schönlinder Brücke an der Kirnitzsch.

Brückenpfeiler der ehemaligen Schönlinder Brücke drüben auf böhmischer Seite.

Schönlinder Brücke, um 1900.

Foto zur Verfügung gestellt von Christian Marovsky.

 

Mit der Brücke hatte 1895 der Gebirgsverein Abteilung Schönlinde mal einen gewissen Ärger, siehe dazu Kerbensteig früher/1836 - 1945, ganz unten.


An dieser Stelle kann man durch die Kirnitzsch ans böhmische Ufer waten. 100 Meter weiter hinten befindet sich das schwarze Tor.

Blick in die enge Felsenklamm der Kirnitzsch.

Oben an der rechten Felswand in 15 Meter Höhe geht der Kerbensteig Teil 1 entlang, bis zu dem Baum genau in Bildmitte, danach beginnt der Teil 2.

Die Grenzmarkierung 26/11 DDR am Beginn der engen Felsenklamm an der rechten Felswand.

Unter der Grenzmarkierung 26/11 diese alte Markierung. Sieht aus, als wäre etwas unkenntlich gemacht worden. Vielleicht war es die alte Grenzmarkierung, bevor die andere darüber angelegt wurde, denn solche ähnlich unkenntlich gemachten Markierungen finden sich noch mehrere in der Nähe, manche auch neben oder in der Nähe der jetzigen Grenzmarkierungen.

Eine alte Zahl 87, direkt über dem Wasser.

Links die Zahl 87, rechts oben 26/11 DDR, rechts unten die alte Markierung.

Blick von unterhalb vom Teil 1 von der Kirnitzsch aus auf die Stelle der abgestürzten Stützmauer zwischen Teil 1 und 2, oben unter dem Überhang. Im Bach liegen noch einige Steine der ehemaligen Stützmauer.

Blick von unten von der Kirnitzsch aus auf die Stelle der abgestürzten Stützmauer zwischen Teil 1 (rechts oben) und Teil 2 (links oben).

Mauersteine der ehemaligen Stützmauer.

Blick in der Kirnitzsch entlang. In diesem Bereich bis vor in die Kurve liegen noch einige behauene Mauersteine der abgestürzten Stützmauer im Wasser.

An der Kirnitzsch - auf Böhmischer Seite und am Schwarzen Tor

Die markante S-Kurve der Kirnitzsch unterhalb der ehemaligen Schönlinder Brücke.

An der Felswand im Hintergrund in Bildmitte geht der Kerbensteig Teil 1 entlang.

Einige alte Stufen zum Brückenpfeiler der ehemaligen Schönlinder Brücke auf böhmischer Seite.

Die Jahreszahl 1902 am Brückenpfeiler. Die Brücke wurde eher gebaut, wahrscheinlich wurde 1902 nur der Brückenpfeiler neu gebaut oder erneuert.

Kleine Höhle wenige Meter neben dem Brückenpfeiler.

Alte Inschrift in der kleinen Höhle.

Etwas oberhalb der ehemaligen Schönlinder Brücke. Diese ging hinter dem Felsblock rüber, ungefähr bei dem umgestürzten Baum.

Grenzmarkierung 26/10 auf Böhmischer Seite oberhalb der Schönlinder Brücke.

Grenzmarkierung 26/10.

Tschechisches Grenzschild. Wörtliche Übersetzung:

Achtung!

Staatsgrenze

Die Grenze verläuft in der Mitte des Wasserlaufes

Auf dem Weg zwischen Kirnitzsch und Schwarzem Tor. Der Bach nennt sich Rotes Floß oder Hengstbach. Zwischen dem Weg und dem Bach eine früher aufwendig errichtete Mauer.

Bachmauer

Kurz vor dem Schwarzen Tor die aufwendig errichtete Bachmauer. Die Mauer wurde so ordentlich gebaut, daß man zwischen den Steinen kaum eine Ritze sieht.

Schwarzes Tor aus Richtung Kirnitzsch kommend.

Schwarzes Tor

Schwarzes Tor aus Richtung Balzhütten bzw. Daubitz kommend.

Balkenlöcher unter dem Schwarzen Tor. Hier war früher eine Holzbrücke befestigt, unter der der Bach fließen konnte.

Alte Inschrift direkt unter dem Schwarzen Tor.

Schwarzes Tor aus Richtung Balzhütten bzw. Daubitz (blauer Wanderweg) kommend.

Kurz vor dem schwarzen Tor endet der blau markierte tschechische Wanderweg, der hier praktisch eine Sackgasse ist. Die 100 Meter von hier bis zur Kirnitzsch sind offiziell verboten.


Mai 2017

Fotos von Baumbruch im unteren Teil der Abstiegsschlucht und an der Kirnitzsch unterhalb der ehemaligen Schönlinder Brücke. Ihrem Ziel, einen Urwald zu schaffen, ist die Nationalparkverwaltung hier ein Stück näher gekommen. Manche Baumstämme sind 20 Meter lang und einen halben Meter dick und liegen in der Kirnitzsch. Man darf gespannt sein, was damit beim nächsten Hochwasser passiert ...


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