Grenzweg und Entenpfützenweg

Der Grenzweg führt von der Wegkreuzung östlich des Großen Winterberges als gut sichtbarer Pfad immer an der Sächsisch-Böhmischen Grenze entlang bis zum Großen Zschand (oder umgekehrt). Die ersten 700 Meter sind mit dem Fremdenweg identisch. Weiter folgen 1,3 Km bis zur Einmündung der Weberschlüchte von links. Dann folgt der 1 Km lange  Entenpfützenweg mit herrlichen Aussichten ins Böhmische bis zum Beginn des Raingrundes. Hier kurz vor dem Grenzstein 7/24 führte früher der originale Entenpfützenweg nach rechts und durch das Beergründel runter zum Gabrielensteig. Das letzte Stück Grenzweg durch den Raingrund ist 1 Km lang. Gesamtlänge: 4 Km. Der Grenzweg ist komplett gesperrt. Besonders im Frühjahr sollte man den Entenpfützenweg meiden, da in den Felswänden unterhalb, z.B. am Gabrielensteigturm, Wanderfalken nisten.

Grenzweg, Entenpfützenweg mit Aussichten und Raingrund:

Südlich vom Entenpfützenweg gibt es noch die Flügelwände mit den markanten Kletterfelsen Beckstein, Zuckerhut und großer Prebischkegel. Vom Massiv hinter dem Beckstein hat man eine sehr schöne Aussicht, 75 Meter südöstlich davon befindet sich die Stimmersdorfer Kapelle, ein durch große Sanduhren durchlöcherter Fels. Der Pfad über die Flügelwände (der auch früher schon meistens nur von Bergsteigern benutzt wurde) ist auf eine Länge von mehreren hundert Metern nicht mehr vorhanden (durch die Nationalparkverwaltung absichtlich gefällte und liegengelassene Bäume). Die ehemalige Strecke des Entenpfützenweges durch das Beergründel ist kaum noch zu erkennen und teils sehr steil und unwegsam (Rutschig, Laub, im unteren Bereich Jungfichtenschonung).

Becksteinaussicht, Stimmersdorfer Kapelle, Zuckerhut, Flügelwände-Weg, Beergründel:


Besucherzaehler