Kerbensteig - Teil 2


Teil 2 besteht aus dem mittleren Teil des Felsbandes.

In der Mitte ging früher die erste Felsbrücke über den Ausläufer einer kleinen, zur  Kirnitzsch hinabführenden Schlucht. Heute ist hier eine kurze Senke mit einer 1 Meter bzw. 1,5 Meter hohen Felsstufe, die man mit zwei Kletterzügen überwinden kann.

 

Gesamtlänge: 49 m.

davon:

- nördlicher Teil 24 m

- Schlucht (ehemalige Brücke) 3 m.

- südlicher Teil 22 m

 


Das nördliche Ende des Felsbandes vom Teil 2, hinten das Ende vom Teil 1. Dazwischen unter dem großen Felsüberhang war der Steig durch eine Mauer verbreitert, die eingestürzt ist.

Der Felsüberhang ist sowohl links als auch oben abgemeißelt.

Die Stelle der eingestürzten Mauer zwischen Teil 2 und 1. Auf der anderen Seite unter dem Gras sind noch einige auch schon lockere Mauersteine zu erkennen.

Die Stelle der eingestürzten Mauer. Unten in Bildmitte Meißelspuren von der Stelle, wo die Stützmauer angefügt wurde.

Die Unterbrechungsstelle zum Teil 1 ist 3,5 Meter lang.

 

Blick von der Unterbrechungsstelle runter zur Kirnitzsch.

Das sehr stark bewachsene Felsband.

Eine 2 Meter lange Stützmauer, die noch relativ gut erhalten ist. Zwei Meter danach ein Loch im Steig, eine darunter liegende kurze Stützmauer , die eine Felsspalte überbrückte, ist zum Teil eingebrochen.

Die Stelle am Steig mit der Stützmauer links (unten in Bildmitte bei der dunklen Stelle, dort ist der Steig nur sehr schmal).

Links die Felswand ist zum Teil abgemeißelt.

Blick vom Felsband in Richtung Süden, links unten die Kirnitzsch, vorn das Felsriff auf der anderen Seite der Kirnitzsch im böhmischen.

Wenige Meter vor der ehemaligen ersten Felsbrücke.

Blick von der 1,5 Meter hohen Felsstufe auf die gegenüberliegende 1 Meter hohe Felsstufe und den weiteren Verlauf des Felsbandes. Hier ging früher die erste Felsbrücke rüber. Dazwischen liegt eine 3 Meter breite Senke, der obere Ausläufer einer kleinen Schlucht, die links 20 Meter bis zur Kirnitzsch runtergeht, genau gegenüber der Mündung der Raubschützenschlüchte.

Blick von der 1 Meter hohen Felsstufe auf die gegenüberliegende 1,5 Meter hohe Felsstufe.

Blick in die Schlucht zur Kirnitzsch runter.

Die Stelle nach der ehemaligen Brücke. Ab hier zieht sich das Felsband in einem Bogen rechtshaltend um die Felswand herum.

Der Rechtsbogen um die Felswand.

Blick zur Kirnitzsch. An dem schmalen Felsriff unten in Bildmitte die Grenzmarkierung 26/12.

Links unten der markante Bogen der Kirnitzsch, den man auch auf der Landkarte erkennt. Gegenüber die Mündung der Raubschützenschlüchte.

Blick zurück am Felsband.

Blick zur Kirnitzsch kurz vor dem Ende von Teil 2.

Kurz vor dem Ende vom Teil 2, die Felswand rechts mit Meißelspuren.

Das südliche Ende vom Kerbensteig Teil 2 an einer breiten Schlucht. Hier ging früher die zweite Felsbrücke rüber. Auf der anderen Seite der Schlucht unter dem Felsüberhang die Fortsetzung des Felsbandes vom Teil 3.

 

Die Schlucht ist an dieser Stelle durch ihren dreieckigen Querschnitt zwischen 3,30 und 4 Meter breit. Die Brücke muß also mindestens 5 Meter lang gewesen sein.

Spuren der ehemaligen Brücke, 2 Geländerlöcher und dazwischen die Auflage der Brücke. Die Größe läßt darauf schließen, daß die Brücke nur sehr schmal war. Die Brückenauflage ist nur 80 Zentimeter breit, die Brücke bestand also wahrscheinlich nur aus 3 - 4 nebeneinanderliegenden Balken oder Holzstämmen. 

Blick vom Ende vom Teil 2 zurück zur Kirnitzsch und zum auf böhmischer Seite gelegenen Felsmassiv.


An der Kirnitzsch


Unterhalb vom Teil 2 gegenüber der Einmündung der Raubschützenschlüchte, Blickrichtung nach Norden in die enge Kirnitzschklamm. Links oben führt der nördliche Teil vom Kerbensteig Teil 2 entlang.

Unterhalb vom Teil 2.

Am rechten Bildrand mündet die Schlucht vom Teil 2, über die oben die erste Felsbrücke ging.

Links die Einmündung der Raubschützenschlüchte.

Blick in Richtung Südwesten. Rechts oben führt Kerbensteig Teil 2 entlang. An der rechten oberen Ecke des gelben Fleckes an der Felswand ist die Jahreszahl 1695 eingemeißelt.

Oben in der Mitte die alte Jahreszahl 1695.

 

Die alte Jahreszahl 1695.

Weit vor Erbauung des Kerbensteiges waren also an dieser abgelegenen Stelle schon Menschen, wahrscheinlich Flößer.

Es gibt nur 2 Möglichkeiten, an diese Stelle zu gelangen: Vom heutigen Wanderweg den Abstieg zum Teil 2 runter, den Kerbensteig kreuzend und weiter bis unten die Schlucht abklettern oder vom Böhmischen aus durch die Raubschützenschlüchte und über die Kirnitzsch.

Oder 3. Möglichkeit: immer längs in der Kirnitzsch entlangwaten bis zu dieser Stelle.

Blick von der Einmündung der Raubschützenschlüchte. Gegenüber oben an der Felswand führt der südliche Teil vom Kerbensteig Teil 2 entlang. Am rechten Bildrand mündet die Schlucht, über die oben die erste Felsbrücke ging.

In Bildmitte an der Felswand der gelbe Fleck bei der alten Jahreszahl 1695.

Rechts oberhalb der Felswand führt der südliche Teil vom Kerbensteig Teil 2 entlang, bis zu der Schlucht rechts mit den Bäumen. Das überhängende Felsriff gehört schon zum Teil 3.

Die Schlucht zwischen Teil 2 und 3 von unten. Rechts oben das Ende vom Kerbensteig Teil 2, links oben unter dem kleinen Überhang das Ende von Teil 3. In 15 Meter Höhe ging dort früher die zweite Felsbrücke rüber (hinter den zwei Bäumen).

Die Schlucht von unten von der Kirnitzsch aus.

Das markante Felsmassiv auf böhmischer Seite. Links die Einmündung der Raubschützenschlüchte.

An der Mündung der Raubschützenschlüchte.  Mauersteine der ehemaligen Stützmauer zwischen Teil 1 und 2, die durch Hochwasser bis hierher geschwemmt wurden.


An dem Felsriff die Grenzmarkierung 26/12.

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